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    Kostenprognose (EAC/ETC) für Bauprojekte

    Ein Praxisleitfaden für größere Bauunternehmen und Bauträger: EAC, ETC, VAC und BAC verstehen, die Endkosten rechtzeitig hochrechnen und entscheiden, bevor die Zahlen davonlaufen.

    10 Min. Lesezeit
    Bidmio Team

    Daten sind nur dann etwas wert, wenn sie rechtzeitig bei der richtigen Person ankommen. In der europäischen Umfrage nutzten nur 9 % bei Entscheidungen immer Projektdaten (Autodesk/FMI, 2021).

    Warum Sie die Endkosten kennen müssen, bevor es zu spät ist

    Bei den meisten Projekten erfährt die Geschäftsführung das tatsächliche Ergebnis erst, wenn die Schlussrechnung auf dem Tisch liegt. Dann gibt es keine Stellschrauben mehr: Nachträge sind ausgeführt, Nachunternehmer haben abgerechnet, Material ist geliefert. Eine Kostenprognose holt die Entscheidung nach vorn. Wenn Sie den Leistungswert (was tatsächlich gebaut ist) mit den Istkosten verbinden, sehen Sie schon bei 30 Prozent Fertigstellung, ob das Projekt auf Gewinn oder Verlust zusteuert – solange Sie noch handeln können. Das ist keine Wahrsagerei, sondern konsequente Rechnung mit Daten, die Sie in der Projektverwaltung ohnehin haben.

    Vier Gründe, warum die Prognose über das Ergebnis entscheidet

    1Die Margen sind dünn

    Liegt die Marge oft unter 10 Prozent, entscheiden schon kleine Abweichungen darüber, ob ein Projekt Gewinn bringt. Eine Prognose erkennt die Abweichung, solange sie noch klein ist.

    2Verluste zeigen sich zu spät

    Ohne Prognose sehen Sie die Überschreitung erst bei der Schlussrechnung. Dann ist der Spielraum weg und der Verlust eine Tatsache.

    3Entscheidungen brauchen Zahlen

    Um einen Verlust zu stoppen, einen Nachtrag zu verhandeln oder eine Kolonne umzusetzen, brauchen Sie konkrete Endkosten – kein Bauchgefühl.

    4Die Liquidität steht auf dem Spiel

    Große Projekte binden Kapital. Wer früh weiß, dass die Endkosten steigen, kann rechtzeitig die Finanzierung sichern oder den Zahlungsplan anpassen.

    EAC, ETC, VAC und BAC – die vier Begriffe erklärt

    Earned Value Management klingt akademisch, beruht aber auf einer Handvoll Begriffe. Wer sie verstanden hat, kann jedes Projekt in wenigen Minuten lesen. Die vier wichtigsten drehen sich ums Geld: Wie hoch war das Budget, was ist noch auszugeben, wo landen wir und wie groß wird die Abweichung?

    Kurz gesagt: BAC ist der Plan, EAC die Prognose, wo Sie landen, ETC das, was noch kommt, und VAC zeigt, ob Sie über oder unter Budget abschließen. Allein diese vier Zahlen geben ein klareres Bild als die meisten Monatsberichte.

    Die vier Kernbegriffe

    • BAC – Budget At Completion: Das ursprüngliche, freigegebene Budget für das gesamte Projekt. Ihre Ausgangsbasis und der Maßstab für alles Weitere.
    • EAC – Estimate At Completion: Die erwarteten Gesamtkosten zum Projektende, basierend darauf, wie das Projekt gerade tatsächlich läuft.
    • ETC – Estimate To Complete: Was Sie von heute bis zur Fertigstellung voraussichtlich noch ausgeben. ETC = EAC minus bereits angefallene Kosten (AC).
    • VAC – Variance At Completion: Die erwartete Abweichung: VAC = BAC minus EAC. Positiv = unter Budget, negativ = Überschreitung.

    Die Kennzahlen PV, EV, AC und CPI/SPI – einfach erklärt

    Hinter den Prognosen stehen sechs Zahlen. Sie klingen technisch, aber jede beantwortet eine einfache Frage. Hier sind sie mit einem festen Modellbeispiel: ein Projekt mit einem BAC von 5.000.000 €, geplant über 10 Monate, gemessen im 4. Monat.

    1PV – Planned Value (Planwert)

    Wie viel Arbeit laut Plan bis heute erledigt sein sollte, gemessen in Budget-Euro. In der Projektverwaltung ergibt sich der PV aus Bauzeitenplan und Ausgangsbasis.

    📊 Modellbeispiel: Im 4. Monat sollten 40 Prozent erledigt sein = 2.000.000 €.

    2EV – Earned Value (Leistungswert)

    Wie viel Arbeit tatsächlich erledigt ist, gemessen in Budget-Euro. Sind 35 Prozent fertig, beträgt der EV 35 Prozent des BAC – unabhängig davon, was es gekostet hat.

    📊 Modellbeispiel: 35 Prozent tatsächlich fertig = 1.750.000 €.

    3AC – Actual Cost (Istkosten)

    Was die Arbeit bis heute tatsächlich gekostet hat – Lohnstunden, Material und Nachunternehmer. Die Istkosten stammen aus den Betriebsausgaben und Rechnungen.

    📊 Modellbeispiel: tatsächlich ausgegeben = 2.100.000 €.

    4CPI – Cost Performance Index (Kostenleistungsindex)

    Bekommen Sie den Gegenwert für Ihr Geld? CPI = EV / AC. Über 1,0 ist effizient; unter 1,0 bringt jeder Euro weniger Leistung als geplant.

    📊 Modellbeispiel: CPI = 1.750.000 / 2.100.000 = 0,83 (Sie verbrauchen 17 Prozent zu viel).

    5SPI – Schedule Performance Index (Terminleistungsindex)

    Liegen Sie im Zeitplan? SPI = EV / PV. Über 1,0 sind Sie dem Plan voraus, unter 1,0 im Verzug. Terminverzug kostet in der Regel auch zusätzliches Geld.

    📊 Modellbeispiel: SPI = 1.750.000 / 2.000.000 = 0,88 (12 Prozent im Verzug).

    6CV und SV – die Abweichungen in Euro

    CV = EV minus AC (Kostenabweichung), SV = EV minus PV (Terminabweichung). Sie übersetzen die abstrakten Indizes in konkrete Beträge, die Sie dem Bauherrn erklären können.

    📊 Modellbeispiel: CV = −350.000 €, SV = −250.000 € – beide im Minus.

    7ETC und VAC – die Restkosten und die Endabweichung

    ETC = EAC minus AC zeigt, wie viel noch auszugeben ist: im mittleren Szenario 1.156.000 minus 520.000 = 636.000 €. VAC = BAC minus EAC zeigt den Endverlust: 1.000.000 minus 1.156.000 = −156.000 €. Das sind die 156.000 €, die Sie verlieren würden, wenn Sie nichts ändern – und genau deshalb wollen Sie diese Zahlen Monate vor Projektende kennen.

    📊 Modellbeispiel: ETC = 636.000 €, VAC = −156.000 € (prognostizierter Verlust).

    Die drei EAC-Formeln mit Modellbeispiel

    Es gibt nicht die eine richtige EAC-Formel – es gibt drei, und jede passt zu einer bestimmten Situation. Wir verwenden dasselbe Modellbeispiel wie oben: BAC = 5.000.000 €, EV = 1.750.000 €, AC = 2.100.000 €, CPI = 0,83 und SPI = 0,88. ACHTUNG: Diese Zahlen sind ein klar gekennzeichnetes MODELLBEISPIEL, keine Garantie. Nutzen Sie sie, um die Methode zu verstehen, nicht als Antwort für Ihr eigenes Projekt.

    Drei Formeln, drei Annahmen

    1Formel 1: EAC = BAC / CPI

    Geht davon aus, dass der Rest des Projekts so (in)effizient läuft wie bisher. 5.000.000 / 0,83 = 6.024.000 €. Die schnellste und gängigste Formel.

    2Formel 2: EAC = AC + (BAC − EV)

    Geht davon aus, dass die Abweichung einmalig war und der Rest wie budgetiert kostet. 2.100.000 + (5.000.000 − 1.750.000) = 5.350.000 €. Die optimistischste Formel.

    3Formel 3: EAC = AC + (BAC − EV) / (CPI × SPI)

    Geht davon aus, dass Kosten und Termine den Rest beeinflussen. 2.100.000 + (3.250.000 / 0,73) = 6.552.000 €. Die vorsichtigste Formel, wenn ein Projekt zu teuer und zugleich im Verzug ist.

    4VAC: Was bedeutet das?

    Mit Formel 1 ergibt sich VAC = 5.000.000 − 6.024.000 = −1.024.000 €. Das Projekt steuert auf eine Überschreitung von über einer Million Euro zu. Zeit, jetzt zu handeln.

    Modellfall: ein mittelgroßes Bauunternehmen vorher und nachher

    Dies ist ein veranschaulichendes Modellbeispiel eines Bauunternehmens mit rund 40 Mitarbeitern und 6–8 parallel laufenden Projekten. Die Zahlen sind Richtwerte und zeigen, wo typischerweise Geld versickert – und was eine konsequente Prognose ändert.

    Modellbetrieb: 40 Mitarbeiter, 6–8 parallele Aufträge

    Ohne Prognose

    Endkosten: erst mit der Schlussrechnung bekannt, oft 2–3 Monate zu spät.

    Nachträge: bei mehreren Projekten vergessen oder nie abgerechnet.

    Überschreitungen: 2 von 8 Projekten endeten ohne Vorwarnung im Verlust.

    Berichte: manuelle Tabellen, einmal im Monat aktualisiert.

    Mit EAC/ETC in Bidmio

    Endkosten: EAC ab 30 Prozent Fertigstellung bei jedem Projekt bekannt.

    Nachträge: dank Abweichungswarnungen laufend erkannt und abgerechnet.

    Überschreitungen: früh erkannt, Kolonnen umgesetzt, Verluste halbiert.

    Berichte: aktuelle Zahlen, wöchentlich aktualisiert ohne Zusatzaufwand.

    Modellergebnis: Weil der Betrieb den EAC ab etwa 30 Prozent Fertigstellung kannte, konnte er bei zwei Verlustprojekten eingreifen, solange noch Spielraum bestand. Der Gesamteffekt – weniger Überschreitungen und vollständiger abgerechnete Nachträge – beläuft sich im Modell auf mehrere Hunderttausend Euro pro Jahr im Ergebnis.

    5 häufige Fehler bei der Kostenprognose

    Eine Prognose ist nur so gut wie die Disziplin dahinter. Das sind die Fehler, durch die Prognosen lügen – und wie Sie sie vermeiden.

    1Keine Ausgangsbasis (BAC)

    ⚠️ Ursachen:

    • •Das Projekt startet ohne freigegebenes, festgeschriebenes Budget.
    • •Das Budget ändert sich laufend ohne Version oder Freigabe.

    ✅ Lösungen:

    • Legen Sie vor dem Start einen BAC fest und speichern Sie ihn als Ausgangsbasis.
    • Führen Sie Änderungen als freigegebene Budgetrevisionen, nicht als stille Korrekturen.

    2Zu seltene Aktualisierung

    ⚠️ Ursachen:

    • •Zahlen werden nur monatlich oder zu Meilensteinen zusammengetragen.
    • •Der Fertigstellungsgrad wird geschätzt statt gemessen.

    ✅ Lösungen:

    • Aktualisieren Sie EV und AC bei großen Projekten mindestens wöchentlich.
    • Messen Sie den Fertigstellungsgrad an konkreten Leistungen, nicht nach Gefühl.

    3Beauftragte Kosten und Nachunternehmer übersehen

    ⚠️ Ursachen:

    • •Nur bezahlte Rechnungen fließen in die AC ein.
    • •Bestelltes, aber noch nicht berechnetes Material fehlt.

    ✅ Lösungen:

    • Berücksichtigen Sie beauftragte Kosten von Nachunternehmern und Einkauf.
    • Erfassen Sie Bestellungen, damit die AC die tatsächliche Verpflichtung abbildet.

    4Ausgaben mit Fortschritt verwechseln

    ⚠️ Ursachen:

    • •Annahme: 50 Prozent ausgegeben = 50 Prozent fertig.
    • •Nur auf die AC schauen, ohne sie mit dem EV zu vergleichen.

    ✅ Lösungen:

    • Messen Sie den Fortschritt immer am EV (Leistungswert), nicht an der AC.
    • Gleichen Sie den CPI mit dem Fertigstellungsgrad ab, um den echten Stand zu sehen.

    5Blind einer einzigen Formel vertrauen

    ⚠️ Ursachen:

    • •Nur EAC = BAC / CPI verwenden, ohne die Situation zu bewerten.
    • •Vergessen, dass Terminverzug ebenfalls die Kosten treibt.

    ✅ Lösungen:

    • Wählen Sie die Formel passend zur Projektsituation und zeigen Sie eine Bandbreite.
    • Lassen Sie die Prognose monatlich von einem erfahrenen Projektleiter prüfen.

    So starten Sie in 30 Tagen mit EAC/ETC

    Für den Einstieg brauchen Sie keine Earned-Value-Zertifizierung. Dieser Plan bringt Sie in einem Monat von null zu einer lebendigen Prognose.

    1.Woche 1: Ausgangsbasis festlegen

    Ziel: ein festgeschriebenes Budget (BAC) und ein Bauzeitenplan als Messlatte.

    • Legen Sie den BAC für ein Pilotprojekt fest und speichern Sie ihn als Ausgangsbasis.
    • Verteilen Sie das Budget auf die Bauabschnitte, um daraus den PV im Zeitverlauf abzuleiten.
    • Legen Sie fest, wie der Fertigstellungsgrad je Leistung gemessen wird.

    📋 Ein Pilotprojekt mit freigegebenem BAC und einer PV-Kurve.

    💡 Beginnen Sie mit einem laufenden Projekt – an echten Zahlen lernen Sie am schnellsten.

    2.Woche 2–3: EV und AC messen

    Ziel: die Istzahlen erfassen und die ersten Indizes berechnen.

    • Erfassen Sie die AC aus Lohnstunden, Material und Nachunternehmern laufend.
    • Messen Sie den EV jede Woche am tatsächlichen Fertigstellungsgrad.
    • Berechnen Sie CPI und SPI und vergleichen Sie sie mit dem Plan.

    📋 Erste CPI/SPI-Werte und ein EAC nach allen drei Formeln.

    💡 Berücksichtigen Sie beauftragte Kosten von Anfang an, sonst ist die AC zu niedrig.

    3.Woche 4: Prognostizieren und entscheiden

    Ziel: aus Zahlen Maßnahmen machen und die Methode ausrollen.

    • Wählen Sie die passende EAC-Formel und berechnen Sie den VAC.
    • Halten Sie eine kurze Prognosebesprechung ab und beschließen Sie konkrete Maßnahmen.
    • Übertragen Sie die Vorlage auf die nächsten zwei Projekte.

    📋 Ein beschlossener Maßnahmenplan und ein Plan für die Einführung.

    💡 Eine wöchentliche 15-minütige Prognoserunde ist besser als eine einstündige Monatsbesprechung.

    Was eine Kostenprognose nicht kann

    Ehrlichkeit zählt. Ein EAC ist Rechnen mit bekannten Daten – keine Kristallkugel. Diese Grenzen sollten Sie kennen, bevor Sie sich zu sehr auf eine einzelne Zahl verlassen.

    Vier ehrliche Grenzen

    1Nur so gut wie Ihre Daten

    Ein falscher Fertigstellungsgrad oder fehlende Kosten führen zu einer falschen Prognose. Auch hier gilt: Was man hineinsteckt, kommt heraus.

    2Plötzliche Ereignisse erkennt sie nicht

    Die Insolvenz eines Nachunternehmers oder eine böse Überraschung im Baugrund sagt keine Formel voraus. Die Prognose schreibt die Vergangenheit fort.

    3Der Mensch entscheidet

    Der EAC liefert ein Signal, keine Entscheidung. Ein erfahrener Projektleiter muss die Zahl im Zusammenhang deuten.

    4Je früher, desto unsicherer

    Bei 10 Prozent Fertigstellung schwankt die Prognose stark. Verlässlich wird sie ab etwa 20–30 Prozent.

    So macht es Bidmio

    In Bidmio ist die Kostenprognose keine separate Tabelle, die Sie von Hand pflegen. Die Zahlen entstehen aus der Arbeit, die Sie ohnehin erfassen – und die Entscheidungen treffen immer Sie.

    ModulBeschreibungNutzen
    ProjektverwaltungAusgangsbasis, Fertigstellungsgrad und PV/EV laufen in der Projektverwaltung zusammen, sodass sich der EAC laufend aktualisiert.Aktuelle Endkosten ohne manuelle Tabellen.
    BetriebsausgabenDie AC ergibt sich automatisch aus Lohnstunden, Material und Auslagen in den Betriebsausgaben.Istkosten immer aktuell und dem Projekt zugeordnet.
    AngeboteDas angenommene Angebot wird zum BAC des Projekts, sodass die Ausgangsbasis von Anfang an feststeht.Budget und Prognose beruhen auf denselben Zahlen.
    NachunternehmerBeauftragte Kosten und Verträge aus dem Bereich Nachunternehmer fließen in AC und ETC ein.Keine versteckten Verpflichtungen in der Prognose.
    RechnungsmodulNachträge und Abschlagsrechnungen im Rechnungsmodul sind mit dem Baufortschritt verknüpft.Weniger vergessene Nachträge, bessere Marge.
    AbweichungswarnungenFällt der CPI unter einen Schwellenwert, erhält der Projektleiter eine Warnung – früh genug, um zu handeln.Verluste werden erkannt, solange noch Spielraum besteht.

    Häufige Fragen

    Kennen Sie die Endkosten, solange Sie noch handeln können

    Die Kostenprognose (EAC/ETC) verlegt die Entscheidung von der Schlussabrechnung in die laufende Projektphase. Mit BAC als Ausgangsbasis, EV und AC als Messgrößen und den drei EAC-Formeln als Werkzeug sehen Sie eine Überschreitung, solange sie noch klein ist. In Bidmio entstehen die Zahlen aus der Arbeit, die Sie ohnehin erfassen – vom Projektmanagement über die Betriebsausgaben bis zu den Rechnungen. Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt und weiten Sie es dann aus. Lesen Sie auch, wie Bidmio Kosten, Rechnungen und Belege mit Ihren Prognosen zusammenführt. Testen Sie es an Ihrem eigenen Projekt.

    Testen Sie Bidmio kostenlos und kennen Sie die Endkosten, bevor es zu spät ist.

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