Was muss Ihre Stunde als Zimmerer kosten?

    Starten Sie mit dem Betrag, der jeden Monat auf Ihrem Privatkonto landen soll. Wir rechnen Einkommen- und Gewerbesteuer, Kranken- und Rentenversicherung, Betriebskosten und die Stunden, die Ihnen niemand bezahlt, oben drauf.

    Werte für 2026

    Mit typischen Werten für 2026 muss ein Zimmerer mindestens 88 € pro Stunde netto verlangen, damit im Monat 3.000 € nach Steuern und Sozialversicherung übrig bleiben. Passen Sie die Zahlen unten an Ihren Betrieb an.

    Schritt 1 von 3 · Ihr Gehalt

    EUR

    Was nach allen Steuern und Versicherungen auf Ihrem Privatkonto landen soll.

    %
    %

    Für ruhige Monate, Zahlungsausfälle und neues Werkzeug.

    Ihr Mindest-Stundensatz

    88€/Std.

    netto · 105 € inkl. 19 % MwSt.

    Abrechenbare Stunden pro Jahr
    1.320
    Nötiger Umsatz pro Jahr, netto
    114.965 €

    Wohin jede Stunde geht

    • Ihr Netto31 %27,27 €
    • Steuern (ESt, GewSt, Soli)9 %7,60 €
    • Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung20 %17,84 €
    • Private Altersvorsorge3 %2,77 €
    • Betriebskosten26 %22,90 €
    • Rücklage10 %8,71 €

    Unverbindliche Beispielrechnung ohne Gewähr. Die Zahlen zeigen, was ein gesunder, profitabler Betrieb braucht.

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    Vom ersten Anruf bis zur bezahlten Rechnung: Angebote, Stundenzettel, Material und Rechnungen in einem System für Zimmerer. So sieht das in einer ganz normalen Woche aus.

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    Die Realität

    Ihr Körper ist Ihr wichtigstes Werkzeug, und den gibt es nicht neu zu kaufen

    Handwerk ist harte körperliche Arbeit. Knie, Rücken und Schultern halten keine 50 Jahre auf dem Gerüst, und niemand bezahlt Sie, wenn sie nicht mehr wollen. Das muss Ihr Stundensatz bezahlen, solange Sie können.

    Rechnen Sie selbst: Wollen Sie mit 60 statt 67 aufhören, müssen Sie 7 Jahre ohne Einkommen selbst bezahlen. Bei 2.500 € im Monat sind das 210.000 €, vor Steuern und Inflation. Dieses Geld kommt nur aus einer Quelle: Ihrem Stundensatz in den Jahren, in denen der Körper noch mitmacht.

    Billig arbeiten führt nicht zu einem guten Leben. Jede Stunde, die Sie unter Wert verkaufen, bezahlen Sie später mit Ihrer Gesundheit, Ihrer Rente und Ihrer Freizeit.

    Woher kommen die Zahlen?

    Jede Zahl im Rechner ist entweder ein amtlicher Wert für 2026 oder eine Schätzung, die wir als Schätzung kennzeichnen. Tippen Sie auf ein Feld, um zu sehen, warum, und ein Beispiel aus der Praxis.

    Netto für Sie pro Monat

    Starten Sie mit dem, was Sie privat brauchen: Miete, Auto, Familie, Urlaub. Der Rechner rechnet rückwärts: Einkommensteuer nach dem Tarif 2026 (Grundfreibetrag 12.348 €), Soli erst ab 20.350 € Einkommensteuer, Gewerbesteuer abzüglich der Anrechnung nach § 35 EStG, dazu Handwerker-Rentenversicherung sowie Kranken- und Pflegeversicherung, die Sie als Selbstständiger komplett allein zahlen.

    Aus der Praxis: Ein Einwohner in Deutschland hat im Schnitt rund 2.500 € im Monat zur Verfügung. Wollen Sie als Maler 3.000 € netto, braucht der Betrieb rund 73.000 € Gewinn im Jahr. Davon gehen etwa 23.500 € an Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, 10.000 € an Einkommen- und Gewerbesteuer und 3.700 € in Ihre private Vorsorge.

    Ihr eigenes Netto (mit Mitarbeitern)

    Auch als Chef brauchen Sie ein Gehalt. Es wird wie bei einem Einzelunternehmer aus dem Gewinn bezahlt, nachdem alle Löhne, Arbeitgeberanteile und Betriebskosten bezahlt sind. Der Rechner verteilt Ihr Gehalt auf alle abrechenbaren Stunden des Betriebs.

    Aus der Praxis: Viele Meister nehmen sich das, was am Monatsende übrig bleibt. In einem schlechten Monat ist das nichts. Rechnen Sie Ihr Gehalt wie einen Gesellenlohn fest in den Stundensatz ein.

    Private Altersvorsorge

    Als Handwerker in der Handwerksrolle zahlen Sie Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung, bis 18 Jahre voll sind; danach können Sie sich befreien lassen. Die gesetzliche Rente allein reicht aber selten. 5 % des Gewinns zusätzlich, zum Beispiel in eine Basisrente, sind Bidmios Vorschlag. Basisrente und Pflichtbeiträge setzen Sie 2026 zusammen bis 30.826 € als Sonderausgaben ab.

    Aus der Praxis: 5 % von 73.000 € Gewinn sind rund 3.700 € im Jahr, über 30 Jahre etwa 110.000 € eingezahlt, vor Zinsen. Wer nach 18 Jahren die Pflichtbeiträge stoppt und nichts anderes spart, verliert nach zwei Jahren auch den Schutz bei Erwerbsminderung.

    Rücklage im Betrieb

    Die Rücklage steht in keinem Gesetz, sie ist Bidmios Schätzung: 10 % zusätzlich für ruhige Monate, Kunden, die spät oder gar nicht zahlen, Reklamationen und neues Werkzeug. Ohne Rücklage geht jede Überraschung direkt von Ihrem eigenen Gehalt ab.

    Aus der Praxis: Ein Bauträger geht pleite und Ihre Schlussrechnung über 15.000 € ist weg. Ohne Rücklage sind das fünf Monatsgehälter. Mit 10 % Rücklage auf 110.000 € Umsatz haben Sie 11.000 € Puffer.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Bundesland und Kirchensteuer

    Die Gewerbesteuer hängt vom Hebesatz Ihrer Gemeinde ab. Wir rechnen mit dem Durchschnitt Ihres Bundeslands (Gemeinden ab 20.000 Einwohnern, DIHK 2026): von 387 % in Brandenburg bis 476 % in Nordrhein-Westfalen, bundesweit 441 %. Bis 400 % wird die Gewerbesteuer über § 35 EStG fast ganz mit der Einkommensteuer verrechnet, nur der Teil darüber kostet Sie wirklich. Kirchenmitglieder zahlen 9 % der Einkommensteuer, in Bayern und Baden-Württemberg 8 %.

    Aus der Praxis: Bei 73.000 € Gewinn kostet ein Hebesatz von 476 % (NRW) rund 1.300 € mehr Gewerbesteuer im Jahr als 400 %. Auf dem Land sind die Hebesätze oft niedriger: Destatis meldet für alle Gemeinden im Schnitt 410 %. Ihren genauen Hebesatz finden Sie im Gewerbesteuerbescheid.

    18 weitere Erklärungen anzeigen
    Anzahl Gesellen

    Ein Geselle kostet viel mehr als seinen Stundenlohn. Wir rechnen mit dem Tariflohn Ihres Gewerks, 30 Tagen Urlaub und den Feiertagen, rund 24,4 % Arbeitgeberanteilen inklusive Umlagen, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft, Ausrüstung und Transporter. Die ganze Rechnung zeigt der Check „Was kostet ein Mitarbeiter?“.

    Aus der Praxis: Ein Zimmerer-Geselle mit 23,97 € Tariflohn kostet den Betrieb mit eigenem Transporter rund 60 € pro Stunde, die er abrechnet. Verlangen Sie 55 € netto für ihn, verlieren Sie an jeder Stunde Geld.

    Anzahl Azubis

    Ein Azubi kostet die Ausbildungsvergütung plus Arbeitgeberanteile, ist aber oft in der Berufsschule und arbeitet langsamer. Wir rechnen mit 1.200 € im Monat im zweiten Lehrjahr (Dachdecker ab Oktober 2026) und 12 Wochen Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung im Jahr.

    Aus der Praxis: Ein Azubi, der zwei Tage pro Woche in der Schule ist, bringt in diesen Wochen keinen Umsatz. Rechnen Sie seine Stunden nicht wie die eines Gesellen.

    Stunden pro Woche

    40 Stunden sind die tarifliche Wochenarbeitszeit im Bauhauptgewerbe. Viele Selbstständige arbeiten mehr, aber jede Stunde über 40 geht auf Kosten von Familie und Gesundheit. Rechnen Sie mit den Stunden, die Sie dauerhaft schaffen.

    Aus der Praxis: Wer seinen Stundensatz mit 55 Wochenstunden schönrechnet, muss diese 55 Stunden jede Woche, jedes Jahr leisten. Nach zehn Jahren zahlt das der Rücken.

    Urlaub

    Gesetzlich stehen Arbeitnehmern mindestens 24 Werktage zu (4 Wochen), die Tarifverträge im Handwerk geben 30 Arbeitstage, also 6 Wochen. Wir rechnen für Sie als Inhaber mit 5 Wochen. In dieser Zeit zahlt Ihnen niemand etwas, das muss der Stundensatz vorher verdienen.

    Aus der Praxis: Drei Wochen Sommerurlaub mit der Familie sind 120 Stunden ohne Umsatz. Bei 81 € pro Stunde sind das 9.720 €, die vorher verdient sein müssen.

    Feiertage

    Je nach Bundesland gibt es 9 bis 14 gesetzliche Feiertage. Nach unserer Auszählung für 2024 bis 2029 fallen davon im Schnitt etwa 9 bis 10 auf Werktage, 2026 wegen vieler Wochenenden nur 7 bis 9. Wir rechnen mit 2 Wochen.

    Aus der Praxis: Im Mai 2026 liegen 1. Mai, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag auf Werktagen, in Bayern und NRW kommt Anfang Juni Fronleichnam dazu. Wer mit 52 Arbeitswochen rechnet, hat zu wenig verlangt, bevor er angefangen hat.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Krankheit

    Ein Arbeitnehmer fehlte 2025 im Schnitt 14,6 Arbeitstage. Als Selbstständiger bekommen Sie Krankengeld frühestens ab der 7. Woche, und nur mit Wahlerklärung zum Beitragssatz von 14,6 %. Wir rechnen vorsichtig mit 1 Woche, denn Selbstständige arbeiten oft krank weiter.

    Aus der Praxis: Eine Woche Grippe im Februar sind 40 Stunden ohne Umsatz. Bei 81 € pro Stunde sind das 3.240 €, die vorher verdient sein müssen.

    Abrechenbare Zeit

    Der wichtigste und am meisten unterschätzte Wert. Aufmaß, Angebote, Großhandel, Fahrten zwischen den Baustellen, Aufräumen, E-Mails und Buchhaltung bezahlt niemand. Der Startwert ist Bidmios Schätzung pro Gewerk. Prüfen Sie Ihre eigenen Stundenzettel.

    Aus der Praxis: Eine typische 40-Stunden-Woche: drei Angebote mit Aufmaß (6 Stunden), Großhandel (2 Stunden), Fahrten (4 Stunden) und Büro (3 Stunden). Übrig bleiben 25 Stunden, nur 63 %. Rechnen Sie mit 100 %, ist Ihr Stundensatz um gut ein Drittel zu niedrig.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Ihre eigene abrechenbare Zeit (Betrieb)

    Mit Mitarbeitern geht viel Meisterzeit für Angebote, Planung, Kunden, Einkauf und Lohnabrechnung drauf. Diese Zeit bezahlt der Kunde nicht direkt, sie muss über den Stundensatz aller Stunden hereinkommen.

    Aus der Praxis: Ein Meister mit drei Gesellen sitzt oft die halbe Woche im Büro und im Auto. Rechnet er damit, selbst die ganze Woche abzurechnen, fehlen ihm 20 Stunden pro Woche in der Kalkulation.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Transporter, Diesel und Versicherung

    Der Startwert kommt aus unserem Transporter-Check für Ihr Gewerk: Abschreibung über 6 Jahre, Zinsen, Diesel, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und Reifen, alles netto. Diesel kostete im August 2026 im Schnitt 2,223 € pro Liter (1,87 € netto). Rechnen Sie Ihren eigenen Wagen im Transporter-Check nach.

    Aus der Praxis: Ein Maler-Transporter für 38.000 € netto, der 20.000 km im Jahr fährt, kostet mit allem rund 1.100 € im Monat. Viele rechnen nur mit der Leasingrate oder dem Tanken.

    Betriebshaftpflicht

    Die Betriebshaftpflicht zahlt, wenn Sie beim Kunden etwas beschädigen, und viele Firmenkunden verlangen sie im Vertrag. Der Betrag ist Bidmios Schätzung für einen kleinen Betrieb. Holen Sie selbst Angebote ein.

    Aus der Praxis: Ein nicht richtig angezogener Fitting setzt über Nacht die Wohnung darunter unter Wasser, oder eine Lötlampe setzt das Dach in Brand. Ohne Versicherung zahlen Sie den Schaden selbst, schnell sechsstellig.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Werkzeug und Maschinen

    Akkuwerkzeug, Maschinen, Leitern, Sauger und Messgeräte verschleißen, gehen kaputt oder werden gestohlen. Der Betrag ist Bidmios Schätzung für den laufenden Ersatz.

    Aus der Praxis: Ein Einbruch in den Transporter in einer Nacht kann Werkzeug für mehrere Tausend Euro kosten. Die Versicherung hat Selbstbeteiligung, und morgen früh wartet trotzdem die Baustelle.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Steuerberater und Software

    Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Einkommen- und Gewerbesteuererklärung, Buchhaltungs-, Angebots- und Rechnungsprogramm. Der Betrag ist Bidmios Schätzung. Der Steuerberater ist kein Luxus: Ein Fehler bei der Umsatzsteuer kostet schnell mehr als sein Honorar.

    Aus der Praxis: Wer selbst 3 Stunden pro Woche Belege und Rechnungen sortiert, verliert rund 130 Stunden im Jahr, die er nicht abrechnet. Ein gutes Programm und ein Steuerberater sind oft billiger als die eigene Zeit.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Telefon und IT

    Handy, Datenvolumen, Laptop oder Tablet, Drucker und Programme. Der Betrag ist Bidmios Schätzung.

    Aus der Praxis: Das Handy ist Ihr Büro: Kunden, Fotos von der Baustelle, Angebote und Lieferanten. Fällt es auf der Baustelle runter, brauchen Sie noch am selben Tag ein neues.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Werkstatt und Lager

    Miete für Werkstatt, Lager oder Halle mit Strom und Heizung. Auch die eigene Garage kostet, denn Sie könnten sie vermieten. Der Betrag ist Bidmios Schätzung.

    Aus der Praxis: Material, das nicht in den Transporter passt, Reste vom letzten Auftrag und Maschinen müssen irgendwo stehen, wo sie trocken und sicher sind.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Werbung und Website

    Website, Google-Profil, Anzeigen, Fahrzeugbeschriftung und Arbeitskleidung mit Logo. Der Betrag ist Bidmios Schätzung.

    Aus der Praxis: Wenn ein Monat ruhig ist, ist es zu spät, mit Werbung anzufangen. Die Kunden für das nächste Quartal finden Sie heute.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    Weiterbildung und Handwerkskammer

    Lehrgänge und Zertifikate, Fachliteratur, Innungsbeitrag und der Pflichtbeitrag zur Handwerkskammer, der je nach Kammer aus einem Grundbeitrag und einem Anteil am Gewinn besteht. Existenzgründer zahlen in den ersten Jahren weniger. Der Betrag ist Bidmios Schätzung.

    Aus der Praxis: Neue Normen, Förderprogramme für Heizung und Dämmung und neue Materialien kommen jedes Jahr. Wer auf dem Stand ist, kann mehr pro Stunde verlangen.

    Bidmio-Schätzung aus typischen Werten. Passen Sie sie an Ihren Betrieb an.

    BG-Unfallschutz und Berufsunfähigkeit

    Als Unternehmer sind Sie in der Berufsgenossenschaft meist nicht automatisch versichert. Die freiwillige Unternehmerversicherung der BG BAU kostet 2026 ab 1.266,79 € im Jahr (Versicherungssumme 37.500 €) und zahlt bei Arbeitsunfall und Berufskrankheit Heilbehandlung, Verletztengeld und Rente. Dazu kommt Bidmios Schätzung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zusammen rund 180 € im Monat.

    Aus der Praxis: Ein Sturz von der Leiter mit Fersenbeinbruch heißt oft drei Monate keine Baustelle. Ohne BG-Schutz und ohne Rücklagen zahlen Sie Reha und Ausfall selbst, und die Kunden gehen zum Nächsten.

    Mehrkosten der GmbH

    Eine GmbH muss bilanzieren, einen Jahresabschluss beim Unternehmensregister einreichen und hat eine eigene Steuererklärung für Körperschaft- und Gewerbesteuer. 4.000 € im Jahr sind Bidmios Schätzung für die Mehrkosten gegenüber dem Einzelunternehmen. Fragen Sie Ihren Steuerberater nach seinem Preis.

    Aus der Praxis: Bei rund 73.000 € Gewinn spart die GmbH die Handwerker-Rentenpflicht, zahlt aber Körperschaft- und Gewerbesteuer ohne Freibetrag. Erst bei höheren Gewinnen, die im Betrieb bleiben, rechnet sich die GmbH meistens.

    Alle Quellen

    Werte für 2026

    Steuer- und Beitragswerte ändern sich jedes Jahr. Wir aktualisieren die Zahlen, sobald die neuen Werte veröffentlicht sind. Prüfen Sie Ihre eigenen Zahlen trotzdem mit Ihrem Steuerberater.

    Warum liegt mein Stundensatz höher als das, was andere verlangen?

    Viele rechnen nur die Stunden auf der Baustelle. Der Rechner legt Urlaub, Feiertage, Krankheit, Zeit für Angebote und Fahrten, Einkommen- und Gewerbesteuer, die Pflichtbeiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung und alle Betriebskosten oben drauf. Genau diese Posten fehlen oft im Preis.

    Ist das Material im Stundensatz enthalten?

    Nein. Material rechnen Sie dem Kunden separat ab, mit einem Aufschlag. Der Stundensatz bezahlt Ihre Arbeit und den Betrieb.

    Warum zahle ich als Handwerker Rentenversicherung, ein Freund mit Onlineshop aber nicht?

    Wer mit einem zulassungspflichtigen Handwerk in der Handwerksrolle steht, ist als Einzelunternehmer pflichtversichert (§ 2 Satz 1 Nr. 8 SGB VI), bis 18 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt sind. 2026 sind das 735,63 € im Monat, in den ersten drei Jahren die Hälfte. Andere Selbstständige sind meist nicht pflichtversichert.

    Wie genau ist die Steuerberechnung?

    Wir rechnen mit dem Einkommensteuertarif 2026, Soli, Gewerbesteuer mit Anrechnung nach § 35 EStG und den Sozialversicherungswerten 2026 für Ledige ohne Kinder. Das reicht für eine gute Entscheidung, ersetzt aber nicht den Blick Ihres Steuerberaters auf Ihre eigene Lage.

    Speichern Sie meine Zahlen?

    Nein. Alles wird in Ihrem Browser gerechnet, nichts geht an einen Server. Der Link zum Teilen enthält nur Ihr Wunsch-Netto, Ihren heutigen Stundensatz und gegebenenfalls Bundesland und Kirchensteuer.

    Hinweis

    Alle Berechnungen sind unverbindliche Beispielrechnungen ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Sie sind keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung. Die Zahlen zeigen, was ein gesunder und profitabler Betrieb nach Ihren Eingaben und den typischen Werten für 2026 braucht. Ihre eigene Lage kann abweichen. Besprechen Sie Entscheidungen immer mit Ihrem Steuerberater.